André Nendza – Bässe

Der Bassist und Komponist André Nendza gehört durch seine kontinuierliche Arbeit sowohl mit einer Vielzahl eigener Projekte als auch als gefragter Sideman zu den profiliertesten Musikern der deutschen Musikszene.
Nendza studierte an der Hochschule der Künste, Hilversum (NL) und an der Jazzabteilung der Musikhochschule Köln (Diplom 1997).
Der Bassist arbeitete live und / oder im Studio mit Musikern wie Dave Liebman, Kenny Wheeler, Rick Margitza, Paolo Fresu, Dominique Pifarély, Charlie Mariano, Adrian Mears, Dave Pike, Rob van den Broeck, Marc Bassey, Rudi Mahall, Eivind Aarset, Gabriele Hasler, Céline Rudolph, Thomas Heberer, Pablo Held, Tom van der Geld, DJ Illvibe, Ramesh Shotham, Jasper Blom, Zoltan Lantos, Michal Cohen.
Nendzas Bassspiel ist auf über 60 Tonträgern (davon 13 unter eigenem Namen) sowie im Rahmen diverser Rundfunk- und TV-Mitschnitte dokumentiert worden.
André Nendza hat unzählige Konzerte im In- und Ausland gegeben. So spielte er bei den Leverkusener Jazztagen, Jazzfest Berlin, Jazzfestival Moers, Enjoy Jazz, Jazzfestival Viersen, Jazzrally Düsseldorf, Jazz in Eberswalde, Ingolstädter Jazztage, Jazzfestival Saarbrücken, Jazztage Greiz, Jazzfrühling Kempten, Hildener Jazztage, Winterjazz“ im Stadtgarten Köln,Festival Besançon (F), Festival Ankara (TÜ) und dem Jazzfestival The Hague (NL).
1997 wurde Nendza dann mit dem Kulturförderpreis der Sparkassenstiftung NRW ausgezeichnet. 2012 erhält Nendza den ECHOJAZZ in der Kategorie „Bass, national“ für sein Album „Rooms restored“. 2014 gewinnt er mit „Tria Lingvo“ das Finale des “Neuen Deutschen Jazzpreises”.
Von 2007 – 2012 schrieb Nendza regelmäßig für „Blogthing“, den online-Blog der Zeitschrift „Jazzthing“.
André Nendza ist auch als Pädagoge präsent: so leitet er seit 1997 das „Vorstudium Jazz“ der Kölner „Offenen Jazz Haus Schule“, Köln. Darüber hinaus unterrichtete Nendza als Gastdozent an den Musikhochschulen Frankfurt, Arnheim (NL) und Dresden sowie an der „Summer Jazz School“ in Edinburgh. An der Design-Hochschule „KISD“ in
Köln entwickelte er musikalische Spezial-Projekte für Designer. Zudem gehört er zum festen Dozententeam des Kurses “jazzemble” in der Akademie Remscheid.

 

Franziska Loos – Gesang

Sie sprach, lange bevor sie lief. Denn verbal kommt man weiter als zu fuß. Laufen lernte Franziska
Loos dann aber doch, um mit mehr Menschen sprechen zu können.
Dank des amerikanischen Teils ihrer Familie nicht nur auf Deutsch, sondern auch früh auf
Englisch.
Das Wort und was es bewirkt faszinierte sie schon immer. Die verschiedenen Klangfarben die
entstehen, wenn unterschiedliche Menschen dasselbe Wort aussprechen. Der Singsang. Der
Unterton. Der Austausch.
Sprache in Kombination mit Musik nahm sie voll und ganz ein und ließ sie dann nicht mehr los.
Ab dem 6. Lebensjahr bekam sie deshalb klassischen Gesangsunterricht. Über ihren Vater kam
sie über Umwege schließlich zum Jazz. Es folgten kleinere Rollen am Grillo Theater Essen,
Gesangsworkshops, Orchesterarbeit, verschiedene (Big-) Bands und Chöre.
Momentan studiert Franziska Jazzgesang am Institut für Musik Osnabrück.
Dort erhielt sie u. a. Unterricht bei Anne Hartkamp, Romy Camerun, Fay Claassen, Simin Tander,
Tobias Christl, Pablo Held, Thomas Rückert, Niels Klein, Heiner Schmitz und Florian Weber.
Neben a.tronic spielt sie in ihrem eigenen Quintett „loos.“, für das sie selbst komponiert und textet,
sowie im Drum – Vocal Duo „Loos/Jakob“ und im Piano – Vocal Duo „Jungermann und Loos“.

 

Markus Segschneider – Gitarren

1971 in Neuss geboren Studium an der Musikhochschule Köln (Jazz- u. klassische Gitarre, Tonsatz)

Seit 1997 nahm er neun eigene CD-Produktionen auf.

2013 verfaßte Segschneider das Lehrbuch f. Gitarre “Modern Sounds”

Seit 2011 ist er Workshopautor für das DVD-Magazin „Acoustic Player“

Seit Mitte der 90er Jahre Tätigkeit als Studiomusiker (Gitarre, Pedal Steel, Mandoline, Banjo). Seitdem mehr als 100 CD-Produktionen mit u. a. Brets Frets, Klaus König Orchestra, Two High, Nino de Angelo, Declan, Gabriel Perez/Cologne Contemporary Jazz Orchestra, Anne Hartkamp, United Music Nation, Crystin, Roger Hanschels Heavy Rotation, Brendan Keeley, Tony Marshall, WDR BigBand, Bonita, Heike Makatsch, Pe Werner, Gregor Meyle, Dania König, Martin Buchholz)

Einspielung von Werbejingles und Filmmusik, mehrere CDs mit Library Musik
Bis etwa 2008 war er Gitarrist für Musicalproduktionen (Jesus Christ Superstar, Elisabeth, Saturday night fever, Just one world, Grease, Miami nights, Cats, Spamalot)

Komponist von TV-Musik und Arrangeur (Hörspielmusik: 40 Folgen “Point Whitmark”, Arrangements für u. a. Sun Stalker, Stephan Runge, Frameless, Mars, Bonita)

Zur Zeit (2015) Bandmitglied bei Gregor Meyle, Florian Ross Quintett, Two High

 

Andreas Wahl – Gitarren

geboren in Stuttgart, lebt seit 1989 im Ruhrgebiet.

studierte Jazzgitarre an der „Hogeschool voor de Kunsten Arnhem ArtEZ“ von 1992-97.

erhielt zahlreiche Förderpreise:
Preisträger Westfalenjazz 1994, Jazzwerkruhr 2002, 2004, 2007, 2009, International Songwriting Competition 2005, Jazzpreisruhr 2012, 2013.

CD-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen sowie Auftritte und Tourneen im In- und Ausland mit Bands und Projekten der improvisierten Musik und des zeitgenössischen Jazz:
Zodiak Trio, Freie Wahl, The Bliss, André Nendza’s A-Tronic, The Dorf, Thoneline Orchestra, Experimentle Band, Peter Herborn Large, Solo, WDR-Big-Band, Stephan Mattners Beam, Essen Jazz Orchestra, u.a.

spielte auf zahlreichen inernational bekannten Festivals wie z.B.:
Jazzfestival Münster, Leipziger Jazztage, Stuttgarter Jazztage, Moers Festival, Traumzeit Festival, European Trytone Festival Amsterdam, Jazztopad Festival Wrozlaw, Klarafestival Brüssel, Jazzfestival Caracas, Jazzfest Bonn…

Dozent für Jazz-Gitarre an der „Hochschule für Künste“ Bremen und am Institut für Musik der “Hochschule Osnabrück”.

 

 

 

Fotos: Thomas Krüsselmann

Ulf Stricker – Schlagzeug

Der 1977 in Düsseldorf geborene Schlagzeuger Ulf Stricker hat sich in der Drummerszene besonders durch seinen Einsatz von elektronischen Instrumenten in Kombination mit dem akustischen Drumset einen Namen gemacht. Diese Synergie kommt nicht von ungefähr.
Als Jugendlicher nahm er neun Mal bei Jugend musiziert teil und war auch Preisträger beim Bundeswettbewerb. All diese Auszeichnungen erzielte er jedoch als klassischer Pianist. Auch schlagzeugtechnisch starte er mit 11 Jahren zunächst klassisch und erhielt Unterricht in Mallets, Pauken und Snaredrum, ehe er sich mit 15 Jahren dem Drumset zuwandte. Gegen Ende seiner Schulzeit 1996 entschied er sich, am Konservatorium in Arnheim bei René Creemers und Joop van Erven Jazzschlagzeug zu studieren, ohne jedoch die Tasteninstrumente ganz aus den Augen zu verlieren. Seit  seinem Abschluss 2001 hat er mit zahlreichen Größen sowohl aus dem Pop als auch Jazzgenre zusammengearbeitet.

Neben Bob Mintzer, Frank McComb, Nippy Noya finden sich auch Namen wie DSDS Gewinner Alexander Klaws, die serbische Gitarrenlegende Zlatko Manojlovic und zahlreiche Musical Produktionen in seinen Credits.

Als Soloschlagzeuger trat er auf zahlreichen Drumfestivals im In und Ausland auf und teilte sich schon die Bühne mit Größen wie Dave Weckl, Horacio Hernandez, Akira Jimbo, Thomas Lang und vielen anderen.

Weiterhin kann Stricker auf eine mittlerweile mehr als 10 Jahre andauernde Dozententätigkeit an verschiedensten Schulen, unter anderem auch dem Drummers Institute in Düsseldorf, zurückblicken.

Ulf Stricker ist Endorser für DW Drums, Zildjian Cymbals, Latin Percussion, Remo Drumheads und Roland Electronics.